Ein landkreisübergreifendes Projekt Die Jugendfeuerwehren Rodau (Landkreis Bergstraße) und Hähnlein (Landkreis Darmstadt-Dieburg) verbringen diesen Sommer eine unvergessliche Zeit in Schweden: Nachdem der Versorgungstrupp bereits einen Tag früher startet, brechen die ingesamt 27 Kinder und Jugendlichen der beiden Jugendfeuerwehren am 31. Juli mit Ihren Betreuern in Richtung Schweden auf. Nach 17-stündiger Fahrt im Reisebus und einer Überfahrt mit der Fähre kommt die Reisegruppe an ihrem Ziel, dem kleine Örtchen Liljenäs an. Dort finden die Jugendlichen bereits das aufgebaute Lager vor. Zelte, Feldbetten und auch die Küche samt Verpflegung hatte der Versorgungstrupp bereits sicher dort angeliefert. Zur Not stehen zwei feste Häuser zur Nutzung bereit, doch dank des super Wetters muss hierauf nicht zurückgegriffen werden: Die Jugendfeuerwehrangehörigen verbringen alle Nächte in den Zelten. Das Lager befindet sich inmitten der Natur - direkt an einem großen See gelegen, dem Bolmen. Abgesehen von einigen wenigen Häusern in der näheren Umgebung, liegt die nächste Stadt einige Kilometer entfernt. Da das Wetter sehr gut mitspielt, unternehmen die Jugendlichen viele Fahrten mit dem Boot auf den See hinaus. Dort angeln sie und es gibt jede Menge Action bei den Fahrten auf der rießigen Banane hinter dem Motorboot. Wie es sich für eine Fahrt von Jugendfeuerwehren in ein fremdes Land gehört, darf ein Besuch bei einer schwedischen Berufsfeuerwehr natürlich keinweswegs fehlen. Das tolle daran ist, dass die Jugendfeuerwehren ebenfalls das dazugehörige Museum der Berufsfeuerwehr besichtigen. Nicht nur die Kinder finden das interessant, sondern auch die Erwachsenen. Das Highlight sind die Rutsch-Stangen: Jeder darf wie ein „echter Berufsfeuerwehrmann im Einsatz“ mehrmals rutschen. Neben dem Feuerwehrmuseum besuchen die Jugendfeuerwehrangehörigen auch ein Industriemuseum. Die Ausstellung beinhaltet alles, was mit Technik und Motoren zu tun hat: Von der Nähmaschine über die Kettensäge bis hin zum Motorrad. Ganz weit weg von der Technik ist dann der Besuch eines Elchparks. Hier haben alle – selbst die größten – gestaunt, wie groß die Elche wirklich sind. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Die restlichen Tage verbringen die Jugendfeuerwehrangehörigen mit Gesellschaftsspielen, Schwimmen, Angeln, Boot fahren und haben dabei jede Menge Spaß. Die Gemeinschaft ist von Tag zu Tag besser geworden, obwohl sich die meisten Kinder und Jugendlichen der beiden Jugendfeuerwehren erst auf der Hinreise kennen gelernt haben. Am vorletzten Abend in Schweden denken sich die Kinder in kleinen Gruppen zu ihren Erlebnissen kleine Sketche aus und führen diese dann der ganzen Gruppe vor. Das Fazit: Alles in Allem war es für jeden Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis, das so schnell niemand vergessen wird. Bei der Ankunft in Deutschland waren sich alle einig: So eine Fahrt muss es unbedingt wieder geben!