Mit viel "Puste" zum Erfolg Am Samstag, den 14.08. trafen sich die Jugendfeuerwehren des Bezirks II zu „Spiele ohne Grenzen“ in Dorndiel. Der Bezirk II besteht aus den Jugendfeuerwehren der Gemeinde Otzberg und der Stadt Groß-Umstadt. Kurz bevor die Schule losgeht, beginnt natürlich auch die Jugendfeuerwehr wieder. Die erste Veranstaltung nach den Sommerferien waren die "Spiele ohne Grenzen". Um 13:00 Uhr ging es mit einer Karte in der Hand am Feuerwehrhaus in Dorndiel los. Dann ging es zum ersten Spiel, das man mit Hilfe der Karte finden musste. Man kam sich schon wie in der Schule vor, denn man musste sich an einen Tisch setzen und jemandem zuhören, wie er 20 Begriffe vorliest. Natürlich musste man sich auch alle Begriffe merken, da man diese weiter erzählen musste. Der Jugendliche, der die Begriffe nun weiter erzählt hatte, ging raus und der Nächste kam rein und sie wurden ihm erzählt. Dies ging fünf Mal so und dann wurde geschaut, was den so hängen geblieben ist. Nach diesem Denkspiel wurde man doch recht schnell wieder abgekühlt. Die Jugendlichen mussten mit einer Kübelspritze einen kleinen 0,33l Becher mehrmals befüllen, was durch die Druckschwankungen der Kübelspritze nicht einfach war. Ein Jugendlicher musste den Becher in der Hand halten, um das Wasser zu fangen. Dabei wurde man aber auch sehr nass, was bei dem Wetter nicht so schlimm war. Sie mussten aber auch gut mit ihrem Wasser in der Kübelspritze haushalten, da die Spritze nur mit zwei 0,33l Bechern befüllt werden durfte. Und das Wasser ging schneller raus als rein. Auf dem Weg zum nächsten Spiel hatte man etwas Zeit, wieder trocken zu werden. An dem Spiel angekommen, musste man sich etwas ausruhen. Denn jetzt brauchte man ziemlich „viel Puste“. Die Jugendlichen mussten über drei C-Rohre, die an einen Verteiler angeschlossen waren, einen Luftballon aufpusten und zum Platzen bringen. Der Luftballon war über ein B-Rohr an den Verteiler angeschlossen. Die Schwierigkeit bestand darin, sich abzustimmen. Wenn man nämlich nicht gleichzeitig pustete, konnte es passieren, dass die Luft nicht zum Luftballon, sondern zu den C-Rohren wieder raus kam. Aber nichtsdestotrotz haben es fast alle geschafft, den Ballon zum Platzen zu bringen. Aber dann waren sie auch ganz schön aus der Puste. Als nächstes ging es zum Löschteich; hier wartete ein Teamspiel auf die Mannschaften. Ein Jugendfeuerwehrhelm war mit Schnüren an vier Stäben befestigt. Mit dieser Konstruktion musste aus einem Behälter Wasser entnommen werden und in einen anderen wieder gefüllt werden. Das Knifflige daran war, dass man den Helm lediglich mit den Stäben führen durfte und dass der Helm auf dem Wasser schwamm. Das bedeutete, man musste ihn mit Geschick eintauchen und ihn wieder mit Geschick auslehren. Lustig war es anzusehen, was für Techniken und - auch teilweise Knoten entstanden. Beim letzten Punkt auf der Karte mussten Tore geschossen werden. Da dies aber mit dem Fuß etwas zu leicht gewesen wäre, mussten die Jugendlichen dies mit einem C-Schlauch machen. Ungefähr 3 m vor dem Tor lag der Ball, davon war der Schütze mit seinem Schlauch 5 m entfernt. Auch wenn die Abstände klein waren, war es doch sehr schwer, den Ball ins Tor zu schießen. Aber es hat ja dann doch fast jede Jugendfeuerwehr ein Tor geschossen. Zum Schluss ging es wieder ins Feuerwehrhaus. Hier gab es dann etwas zu Essen und zu Trinken für die Jugendlichen. Allerdings warteten hier noch zwei Aufgeben auf die Jugendfeuerwehren. Drei Jugendliche mussten abgeschirmt von der Außenwelt einen Fragebogen mit feuerwehrtechnischen Fragen beantworten. Das war aber für die meisten kein Problem, obwohl es doch zwei, drei schwierige Fragen gab. Für einen der Betreuer wartete auch noch eine Aufgabe. Der Betreuer musste hier schnell und geschickt sein. Beim Speed Stacking ging es auf Zeit, wer konnte am Schnellsten 36 Becher zu einer Pyramide Stapeln? Auf jeden Fall waren alle Betreuer sehr geschickt denn alle schaften es. Die Schnellen in 30 Sekunden und die etwas Langsameren in 45 bis 60 Sekunden. Es hat aber sehr viel Spaß gemacht und die ganze Jugendfeuerwehr hatte einen auch angefeuert. Übrigens die Profis bekommen so eine Pyramide sehr viel schneller gebaut, in ca. 10 Sekunden. Nachdem alle sich wieder gestärkt hatten und die letzten beiden Aufgaben geschafft waren, kam man dann auch zur Siegerehrung. Hierzu durften die Jugendlichen den 1. Stadtrat Diethart Kerkau der Stadt Groß-Umstadt, wie auch den Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Feick begrüßen. Als die Gäste ihre Grußworte überbracht hatten, stand fest, dass die Jugendfeuerwehr Heubach vor Hering und Lengfeld gewann. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei der Jugendfeuerwehr Dorndiel für die Ausrichtung der „Spiele ohne Grenzen“ bedanken, auch dass sie für die Jugendfeuerwehr Nieder-Klingen eingesprungen sind.