An einem für den November typischen tristen Samstagmorgen machten sich rund 25 Jugendfeuerwehrführungskräfte auf den Weg nach Griesheim. Dort wurde das Seminar "moderne feuerwehrtechnische Ausbildung" durchgeführt, welches alles andere wie trist war.

Nach der Begrüßung durch Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Feick, der Leiter des Seminars, wurden einige grundlegende Aspekte, welche bei der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr zu beachten sind, besprochen. Hierzu zählen unter anderem ordentliches und sicheres Auftreten sowie eine gute Vorbereitung auf den Unterricht.

Gut gestärkt ging es nach dem Frühstück mit den 12 Regeln zum richtigen Ausbilden weiter.
Neben diesen Regeln ging Manuel Feick ebenfalls auf die unterschiedlichen Ausbildungsarten ein und wie diese am besten einzusetzen sind.

Nach der Mittagspause ging es erstmal an die frische Luft: der Praxisteil des Seminars wurde am HLF 20/16 durchgeführt. So konnte direkt am Auto gezeigt werden, auf was bei der Praxisausbildung mit Jugendfeuerwehrmitgliedern bzw. während der Jugendfeuerwehr-Ausbildung zu achten ist. Gemeinsam wurde jeder einzelne Geräteraum sowie die Fahrer- und Mannschaftskabine angeschaut und besprochen. Ebenfalls wurde darauf eingegangen, welche Geräte bei der Jugendfeuerwehr eingesetzt werden dürfen und welche nicht.

Ein weiterer wichtiger Punkt des Seminars war die Thematik "Berufsfeuerwehrtage" bei der Jugendfeuerwehr. Hierbei ging Manuel Feick auf einige grundsätzliche Punkte ein, die bei einer Durchführung zwingend zu beachten sind.


Auch wenn am Ende des Seminars keine Einigkeit über die Farbinterpretation (diese ging von rosa über orange bis „irgendetwas Rötliches") der Feuerwehrfahrzeuge - tagesleuchtrot (RAL 3024) - herrschte, so waren sich in einem Punkt alle Teilnehmer einig: das Seminar gab neue Tipps, Tricks und Anregungen für die Durchführung von Jugendfeuerwehrausbildung.