Die Kreisjugendfeuerwehr konnte bis auf wenige Jahre immer auf eine Anlaufstelle zurückgreifen. 2003 wurde diese dann nach mehreren Umzügen von Groß-Bieberau über Roßdorf nach Nieder-Ramstadt, wo sie 22 Jahre beheimatet war, in die „Geschäftsstelle“ umbenannt. Veränderte Anforderungen und logistische Probleme, gepaart mit neuartigen Rahmenbedingungen im Schulsystem, was gerade auf die Auslastung der durch die KJF genutzten Räumlichkeiten Probleme mit sich brachte, stellten jedoch die weiterführende Nutzung der Geschäftsstelle in Frage. Nach mehreren Gesprächen mit Landrat Schellhaas und dem Kreisbeigeordneten Fleischmann, die beide an der Erhaltung der Geschäftsstelle festhielten, konnte im Februar 2011 eine Lösung auf lange Zeit in Aussicht gestellt werden – der Landkreis überlässt der Kreisjugendfeuerwehre für mindestens 10 Jahre ein eigenständiges Gebäude, an gleichem, zentralen im Landkreis gelegenen Standort in Nieder-Ramstadt. Es handelt sich dabei um das ehemalige Hausmeistergebäude der Pfaffenbergschule, das seit einiger Zeit leer stand.

 


 
Dem Kreisjugendfeuerwehrausschuss war schnell klar, dass die umfangreichen Renovierungsarbeiten alleine durch die Mitglieder des Ausschusses in Verbindung mit dem ohnehin schon sehr umfangreichen Jahresprogramm der Kreisjugendfeuerwehr, nicht zeitnahe umsetzbar sind. Dennoch wurden die Möglichkeiten, die dieses Gebäude mit sich bringt erkannt und daher beschloss der Ausschuss andere Wege zu gehen und das Gebäude gemeinsam mit den Jugendfeuerwehrführungskräften zu renovieren. In gerade einmal vier Wochen Bauzeit, renovierten mehr als 300 helfende Hände aus den Reihen der Jugendfeuerwehrführungskräfte das Gebäude vollständig innen und außen, vom Keller bis unter das Dach. Lagermöglichkeiten, Küche, Bad, Sitzungsraum mit Videokonferenzmöglichkeit, EDV-Ausstattung, Büros und Technikraum sind seither real, ebenso wie eine eigene Auffahrt und einen Garten samt Terrasse. Als Krönung wurde das Gebäude im Corporate Design der KJF bemalt und sogar das Logo wird nachts beleuchtet, ebenso wie die Eingänge – zukunftsorientiert natürlich in Solartechnik.

 

 

Das Gebäude ermöglicht nun vollkommen neuartige Möglichkeiten und stellt einen großen Motivationsschub für die ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrführungskräfte da. Nicht nur Kreisjugendfeuerwehrleitung und –ausschuss, oder Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes können in den neuen Räumlichkeiten arbeiten und tagen, auch den Jugendfeuerwehren steht das Gebäude kostenfrei zur Verfügung. Wichtig war, dass eine große Wiedererkennung mit diesem Gebäude einher geht, daher ist die große und vollkommen kameradschaftliche Arbeitsbeteiligung der Jugendfeuerwehrführungskräfte an dem Gebäude so wichtig gewesen und hervorzuheben – nahezu jeder kann sich nun damit identifizieren. Eine große Ahnentafel nennt in beeindruckendem Layout die Namen aller Helferinnen und Helfer die dieses Gebäude herrichteten.

 

Adresse unseres Kompetenzzentrum

An der Buche 2 B

64367 Mühltal / Nieder-Ramstadt



 

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Geschäftsstelle
 
Um einen besseren Um einen besseren Informationsfluss von der Kreisjugendfeuerwehr zu den örtlichen Jugendfeuerwehren zu gewährleisten und um alle Mitteilungen und Anfragen von einer Stelle aus bearbeiten zu können, wurde im Jahr 1979 die erste – damals so genannte - Anlaufstelle der Kreisjugendfeuerwehr in Groß-Bieberau in einem Raum der Alten Turnhalle in der Marktstraße eingerichtet. Geöffnet war an zwei Abenden in der Woche für zwei Stunden. Nach und nach konnten dann die anfallenden Arbeiten auf die Mitglieder des Kreisjugendfeuerwehrausschusses verteilt werden, sodass nicht alles an einer Handvoll Personen hängen blieb. Mit Hilfe der Anlaufstelle konnte die notwendige Koordination der Informationen und Aufgaben sichergestellt werden. Nach und nach entwickelte sich die Anlaufstelle zur zentralen Sammelstelle für Literatur, Medien und Mittel für die Jugendarbeit. 1981 wurden die Öffnungszeiten auf Donnerstags von 19.30 Uhr – 21.00 Uhr und 1982 von 19.00 Uhr – 20.00 Uhr geändert, da die Notwendigkeit von zwei Öffnungstagen und langen Öffnungszeiten in der Woche nicht mehr gegeben war.
Da der Raum in der Alten Turnhalle in Groß-Bieberau der Abrissbirne zum Opfer viel, wurde 1983 die Anlaufstelle nach Roßdorf in den Pavillon der Rehbergschule verlegt.
Da die Schule diese Räumlichkeiten für die Erweiterung um zwei Schulklassen für körperbehinderte Kinder benötigte, war nun kein Domizil für den Dienstbetrieb mehr vorhanden. Im Herbst 1987 wurde dann in der Schule in Semd ein Raum gefunden. Da nur ein Zimmer zur Verfügung stand, musste der Dienstbetrieb der Anlaufstelle von Ende 1987 bis Anfang 1988 eingestellt werden. Also wurde alles Inventar zusammengepackt und in Semd eingelagert.
Nach vielen Gesprächen mit KBI Köbler und den zuständigen Stellen im Landratsamt bekam die Kreisjugendfeuerwehr den Pavillon an der Pfaffenbergschule in Nieder-Ramstadt zugesagt. So konnte nun der nächste Umzug stattfinden. Um die Außenfassade des Pavillons ansehnlicher zu gestalten, wurde diese durch die Mitglieder des Kreisjugendfeuerwehrausschusses renoviert. Anfang 1988 wurde dann der Dienstbetrieb im Pavillon in Nieder-Ramstadt wieder aufgenommen. Doch schon 1992 musste dieser wieder geräumt werden, um für den Kindergarten in Nieder-Ramstadt Platz zu machen.
Da nun wieder keine Räume für die Anlaufstelle zur Verfügung standen, wurde das Inventar beim Kreisfeuerwehrverband in Dieburg eingelagert und im Büro des Kreisfeuerwehrverbandes der Dienstbetrieb aufrechterhalten. Dies konnte nur eine Notlösung sein, da sich die gemeinsame Nutzung des Büros sehr schwer und aufwendig gestaltete.
Ende 1992 kam dann nach vorherigen Gesprächen mit dem Kreisbrandinspektor und den zuständigen Stellen im Landratsamt die Zusage für Räume in der Pfaffenbergschule in Nieder-Ramstadt, die aber noch renoviert werden mussten; diesmal allerdings nicht vom Kreisjugendfeuerwehrausschuss. So konnten Anfang 1993 die heutigen Räumlichkeiten bezogen werden. Dies stellte nun eine richtige Geschäftsstelle mit Büro, Sitzungszimmer, Lagerraum und WC dar; ein lange gehegter Wunsch ging somit in Erfüllung. Im Jahr 2004 musste der Sitzungsraum innerhalb der Schule umziehen.
Die Geschäftsstelle ist nach wie vor Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten der Kreisjugendfeuerwehr. Auch wenn mittlerweile ein großer Teil des Tagesgeschäfts mit Hilfe moderner Kommunikationstechnik von zu Hause aus abgearbeitet werden kann, ist eine solche „Zentrale“ für die Arbeit der Dachorganisation aller Jugendfeuerwehren des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt unentbehrlich. Ohne eine Bereitstellung dieser Räume durch den Landkreis wären die internen Abläufe der Kreisjugendfeuerwehr wesentlich schwergängiger.
Hier werden sämtliche Veranstaltungen geplant und organisiert sowie die Sitzungen der Gremien durchgeführt. Die Jugendfeuerwehren aus Stadt und Landkreis haben hier die Möglichkeit, auf eine Fülle an Literatur, Informationsmaterial und Medien sowie Mittel für die Jugendarbeit in den Feuerwehren zuzugreifen. Um flexibler auf die Wünsche der Jugendfeuerwehren reagieren zu können, existiert seit 2009 kein regelmäßiger Geschäftsstellendienst mehr. Benötigte Materialien können im internen Bereich dieser Seite angefragt werden; die Ausgabe erfolgt nach individueller Vereinbarung. Ebenso stehen die Mitglieder des Kreisjugendfeuerwehrausschusses nach Absprache gerne zur Verfügung.

 

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