Der olympische Funke springt über

 

Über 500 Teilnehmer, 100 Helfer, zehn "olympische" Disziplinen: Die ersten Darmstadt-Dieburg Fire-Games. Ein fotografischer Überblick:

Fire Games
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Rund 500 Jugendfeuerwehrleute aus nahezu allen Gemeinden des Kreises Darmstadt-Dieburg sind zur Eröffnung der „1. Darmstadt-Dieburg Fire-Games“ zusammengekommen. Die Spitzen aus Politik und Feuerwehr sind anwesend, unter ihnen die Abgeordneten Patricia Lips (Bundestag), Heike Hofmann und Gottfried Milde (Landtag), die Bürgermeister von Münster und Eppertshausen, Walter Blank und Carsten Helfmann.

Landrat Klaus Peter Schellhaas begrüßt die Anwesenden mit freundlichen Worten. Doch wer auf dem Freigelände in Münster-Breitefeld lange Reden erwartet hat, wird an diesem Samstag überrascht: Schnell geht es vom Wort zur Tat.

Als Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Feick die Fire-Games offiziell eröffnet, setzen sich auf sein Funksignal hin aus der Ferne neun Feuerwehrfahrzeuge in Bewegung.  Von weitem ist das Einsatzhorn zu hören, blaues Blinklicht zu sehen. Die Fahrzeuge stehen unter der Führung von Kreisbrandinspektor Ralph Stühling. Sie preschen über einen Feldweg in Richtung Freizeitgelände vor. Plötzlich hält der Konvoi.

Allein Stühlings Fahrzeug fährt weiter. Der Kreisbrandinspektor steigt aus. Er entzündet eine Magnesiumfackel und übergibt sie dem Landrat. Neben diesem steht ein Feuerwehrmann, silbrig funkelt seine Hitzeschutzkleidung in der Morgensonne. Im nächsten Moment entflammt er das Feuer in der olympischen Schale: Jetzt starten die Fire-Games.

Gebannt schauen die Jugendlichen zu. Das Signal kommt bei ihnen an: An diesem Tag geht es nicht um Sandkastenspiele, sondern um die Realität. Zu dieser Wirklichkeit der Feuerwehr mit ihren vielfältigen Aufgaben gehören die Stationen des anschließenden Parcours. Die Jugendlichen sind mittendrin im Feuerwehrleben – sie greifen Herausforderungen auf, die sie sonst aus Übungen der aktiven Wehr kennen.

Viele ehrenamtliche Helfer haben diesen Tag ersonnen, um sie auf ganz praktische Weise zu trainieren. Spiel, Spaß und Spannung stehen dabei im Zentrum, Motivation ist das Ziel.

Unter den Augen der Ehrengäste lösen sich einzelne Jugendfeuerwehren aus der großen Menge der Anwesenden und entdecken Stück für Stück die einzelnen Stationen. Mit Feuereifer sind sie bei der Sache. Praktische Kenntnisse stehen im Mittelpunkt, werden vermittelt und auch überprüft; schließlich soll am Ende getreu dem olympischen Gedanken ein Sieger gekürt werden – auch wenn hier ebenfalls gilt: „Dabeisein ist alles!“
Nur gemeinsam können die Mannschaften siegen, Teamwork ist an diesem Tag Trumpf. Denn im Feuerwehralltag ist der Einzelne ohne Kameraden hilflos.

Aus einem roten Kessel tropft eine unbekannte Flüssigkeit auf den Waldboden. Was sich nach „Ernstfall“ anhört, entpuppt sich als eine der „olympischen Stationen“ – geschützt mit dem Original nachempfundenen Anzügen gehen die Jugendlichen zur Unglücksstelle vor. Ihnen stehen verschiedenartige Einsatzmittel zum Auffangen und Abdichten der Leckage zur Verfügung.
 
Wenige Meter entfernt stehen orange Schnelleinsatzzelte: Auf allen Vieren und mit verbundenen Augen kriechen die Jugendlichen über Hindernisse, bahnen sich einen Weg zu einer verletzten Person. Ihre Aufgabe: Retten einer Person, so wie es gewöhnlich Aufgabe eines Atemschutzgeräteträgers ist.

Zum Abschluss der Veranstaltung mit einer spektakulären Siegerehrung sagt Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Feick all denjenigen „Herzlichen Dank“, die auf den unterschiedlichsten Ebenen zum Gelingen der 1. Darmstadt-Dieburg Fire-Games beigetragen haben. Bei der feierlichen Verleihung der Urkunden durch Verantwortungsträger aus Politik und Feuerwehr erhält jedes einzelne Jugendfeuerwehrmitglied eine Medaille.

Die ersten drei Mannschaften werden zusätzlich mit eigens angefertigten Fire-Games-Pokalen belohnt. Dabei (Platz 1-3) werden die dazugehörenden Stadt-/Gemeindefahnen mit Hubrettungsfahrzeugen gehisst. Unter den Klängen ergreifender Musik schweben die Wappen über den Siegern.

Die Platzierungen im Überblick

1. Platz: Jugendfeuerwehr Nieder-Klingen
2. Platz: Jugendfeuerwehr Reinheim
3. Platz: Jugendfeuerwehr Sickenhofen

4. Platz: Jugendfeuerwehr Harpertshausen
5. Platz: Jugendfeuerwehr Hergershausen und Jugendfeuerwehr Altheim
(bei Punktgleichstand)
7. Platz: Jugendfeuerwehr Fischbachtal und Jugendfeuerwehr Lengfeld
(bei Punktgleichstand)

9. Platz: Jugendfeuerwehr Langstadt
10. Platz: Jugendfeuerwehr Waschenbach