Am 25.3. beging die Kreisjugendfeuerwehr (KJF) Darmstadt-Dieburg mit einer Feierstunde ihr 40-jähriges Jubiläum. Mit über 200 Gästen aus Reihen der Feuerwehr und Politik, Freunden und Gönnern blickte man gemeinsam auf vier Jahrzehnte erfolgreiche Jugendarbeit zurück.
 
„Kreisjugendfeuerwehr, das sind wir alle gemeinsam.“ Mit diesen Worten begrüßte die Kreisjugendfeuerwehrwartin (KJFW) Carina Hoeft die anwesenden Gäste im Bürgerhaus in Groß-Bieberau. Trotz ihrer 40 Jahre hält der direkte Kontakt zu ihren Mitgliedern die KJF jung und offen für Veränderung, so Carina Hoeft weiter. Dies zeigte sich auch beim nächsten Programmpunkt. Auf der Bühne plauderten der erste Kreisjugendfeuerwehrwart Karl Hildenbeutel und die aktuelle Kreisjugendsprecherin Selina Ewest über die Entstehung und Anfangszeit der Kreisjugendfeuerwehr. „Was war dein schönstes Erlebnis mit der Kreisjugendfeuerwehr?“ wollte Selina Ewest wissen. Die Antwort fiel Karl Hildenbeutel nicht schwer: „Die Zusammenarbeit und Kameradschaft innerhalb der Kreisjugendfeuerwehr.“ Er machte deutlich, das die KJF seit ihrer Gründung ihren Werten treu geblieben ist - der Schlüssel für die erfolgreiche Jugendarbeit. Es war ein kurzweiliger Vortrag, gespickt mit Anekdoten aus der umfangreichen Geschichte des Verbandes.
 
Als "Paradebeispiel für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr“ bezeichnete der Innenminister Peter Beuth bei seinem Grußwort die Kreisjugendfeuerwehr. Er führte aus, dass alle in der Kreisjugendfeuerwehr einen herausragenden Beitrag für die Gemeinschaft leisten, da sie die Faszination Feuerwehr auf die Jugendlichen übertragen. Im Anschluss übergab er einen Zuwendungsbescheid, dass die Kreisjugendfeuerwehr auch zukünfitg das „Kreativ-Zentrum“ für die Jugendarbeit in der Feuerwehr sein kann und die qualitative Arbeit zu erhalten.
 
In einem zweiteiligen Videobeitrag wurden noch einmal die Höhepunkte aus den vergangenen 40 Jahren auf einer großen Leinwand gezeigt und viele der Anwesenden konnten sich dabei an der ein oder anderen Stelle wiederfinden. Des Weiteren sorgte der Lichtkünstler Kai Becker für Abwechslung zwischen den einzelnen Grußworten.
 
Landrat Klaus Peter Schellhaas gratulierte "zum stolzen Jubiläum“ und stellte die Bedeutung der Jugendfeuerwehr in Vordergrund. Sie sei die Brücke zwischen Tradition und Moderne und die Arbeit in der Feuerwehr wertvoll für die Gesellschaft, so Landrat Schellhaas weiter. Abschließend bestätigte er, das 40 Jahre Kreisjugendfeuerwehr „eine Erfolgsgeschichte“ sind und wünschte dem Verband auch weiterhin so selbstbewusst weiterzuarbeiten. 
 
Die Grüße aller hessischen Jugendfeuerwehren überbrachte der Landesjugendfeuerwehrwart Markus Potthof. Die Motivation, die alle Mitglieder an Tag legen, seinen der "Grundstein für erfolgreiche Jugendarbeit“. Er lobte die Zukunftsschmiede Jugendfeuerwehr als hervorragendes Projekt für Jugendarbeit in der Feuerwehr und sprach sich dafür aus, dass die Kreisjugendfeuerwehr auch weiter viele Jahre der Impulsgeber für hessische und deutsche Jugendfeuerwehren bleiben soll.
 
 „Kreisjugendfeuerwehr ist unser Stolz, unser Hoffnungsträger“, so Kreisbrandinspektor Ralph Stühling bei seinem Grußwort. Er machte deutlich, dass Jugendarbeit eine absolute Notwendigkeit sind, und Feuerwehren ohne Jugendarbeit keine Zukunft haben. Er ist froh, mit der Kreisjugendfeuerwehr den „Motor der Jugendarbeit ind er Feuerwehr“ an seiner Seite zu haben, ein Impulsgeber über die Kreisgrenzen hinaus. Das der Kreisfeuerwehrverband seine Kreisjugendfeuerwehr auch weiterhin unterstützt, machte Stühling mit einer Spende der Wilfried-Köbler-Stiftung und des Kreisfeuerwehrverbands deutlich. Carina Hoeft dankte Ralph Stühling für die tolle Unterstützung und versicherte, dass in einem anderem Rahmen die gute Zusammenarbeit zwischen KJF und KBI noch einmal deutlich gemacht wird.
 
Im Anschluss ehrte Ralph Stühling Carina Hoeft (Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Silber) und Stadtbrandinspektor Mike Bickelhaupt (Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold) für ihr außergewöhnliches Engagement und Verdienste für die Freiwilligen Feuerwehren, auch über Kreisgrenzen hinaus. Sascha Görg und Gerd Häuser (Evonik) übergaben eine Geld- und einer Sachspende, die sie als „Investition in die Zukunft“ sehen. Die Veranstaltung endete mit gemütlichem Beisammensein.

Wir danken der Feuerwehr Groß-Bieberau für die Unterstützung vor und während der Veranstaltung und allen, die in irgendeiner Weise am Erfolg der Veranstaltung beteiligt waren.