Der letzte Freitag war in Richen kein gewöhnlicher Tag. Überall an Bäumen und an den Wegrändern langen Knicklichter in vielen bunten Farben. Grund war die Nachtwanderung des Bezirk II, die in diesem Jahr im Groß-Umstädter Stadtteil ausgerichtet wurde. Über 100 Jugendliche nahmen an der traditionellen Veranstaltung teil.

 

Insgesamt fünf verschiedene Stationen waren in und um Richen verstreut und mussten gefunden werden, dank der Knicklichter allerdings kein großes Problem. Als Spiele hatte sich die Jugendfeuerwehr Richen so einiges ausgedacht. Wichtig war vor allem immer, dass die Teilnehmer zusammenarbeiten mussten. Gefragt waren außerdem Geschick, Schnelligkeit und gute Ideen. So mussten an einer Station ein Koffer aus einer Gefahrenzone geholt werden, ohne dass jemand die Zone betreten durfte. Mit Leine und Karabiner gelang das schon ganz gut. Auf dem Weg in den Wald wartete noch eine Überraschung auf die Teilnehmer. Drei Gruselgestalten machten den Wald unsicher und wollten den Gruppen einen Schreck einjagen. Bei den weiteren Stationen mussten Feuerwehrknoten mit Schläuchen richtig gelegt werden, ein Stück Holz auf ein vorgegebenes Gewicht genau zugeschnitten werden, Ballons durch einen Parcours transportiert werden und die komplette Mannschaft ein Seilhindernis überwinden.

 

Zurück am Feuerwehrhaus mussten die Betreuer noch ein Rätsel lösen. Leider setzte unterwegs Regen ein, dass manche Teilnehmer etwas nass wieder am Startpunkt ankamen. Das war aber gleich wieder vergessen, als die selbstgemachte Pizza auf den Tischen stand und alle es sich richtig schmecken ließen.

 

Nachdem alle satt waren, ging die Siegerehrung los und alle waren gespannt, wer in diesem Jahr den Wanderpokal mit nach Hause nehmen darf. Als Gäste konnte der Bezirkssprecher Dennis Kotzian den Stadtbrandinspektor Stephan Teich und den Stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Bartolowitsch begrüßen. Am Ende kann sich in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Wiebelsbach über den Pokal freuen. Wir danken der Jugendfeuerwehr Richen für die Ausrichtung und den Jugendfeuerwehren aus Groß-Umstadt und Otzberg für die Teilnahme.