Die Jugendfeuerwehren des Bezirks II, bestehend aus den Jugendfeuerwehren der Gemeinde Otzberg und der Stadt Groß-Umstadt, trafen sich am Samstag, den 29. August in Lengfeld zum „Spiele ohne Grenzen“. Dabei mussten die Jugendlichen einen Rundkurs durch den Ort absolvieren und verschiedene Spiele und Aufgaben bewältigen. Um 13 Uhr starteten die Jugendfeuerwehren vom Lengfelder Feuerwehrhaus aus. Zuerst wurde ein Fragebogen von fünf Jugendlichen mit der Hilfe eines Betreuers ausgefüllt. Der Fragebogen war aber nicht wie üblich mit Feuerwehrtechnik geschmückt, sondern mit ganz viel Erdkunde aus der Schule. Nach bestem Wissensstand sollten z.B. alle Bundesländer richtig benannt und zugeordnet werden. Die Jugendlichen mussten sich aber auch mit Standorten von Bergen und deren Höhen auskennen, genauso wie mit Flüssen, die in der ganzen Welt verteilt sind. Wissen Sie z.B. was das für eine Stadt ist: ELKI?? Richtig, das ist die Stadt Kiel. Von diesen durcheinander gewürfelten Städtenamen gab es gleich 20, wobei Kiel noch wirklich einfach war. Nach 5 Minuten war es aber vorbei und der Bogen wurde wieder abgegeben. Jetzt konnte man seinen Kopf wieder frei bekommen, was auch gut war, denn es ging auch gleich weiter zum nächsten Spiel an die Gemeindeverwaltung in Lengfeld. Hier wurde eine alte Fernsehsendung wieder belebt: die Montagsmaler. Zeichnen und raten war hierbei gefragt. Nachdem man Begriffe wie „Tür – Schloss“ erraten hatte, auch wenn manche Zeichnungen etwas anderes darstellten, lief man zum nächsten Spiel weiter. Nach einem längeren Fußmarsch kam man am Lengfelder Teich an. Hier hatten die Jugendlichen die Aufgabe einen Parcours zu „Kellnern“. Die Jugendlichen sollten mit einem Tablett, auf dem fünf gefüllte Wasserbechern standen, einen Hindernislauf absolvieren. Das war gar nicht so leicht, weil man schnell und geschickt sein musste. Wenn dann hoffentlich viel Wasser im Eimer gelandet war, konnte man dann auch schon weiter. Die Jugendlichen liefen zum Spielplatz am „Brühl“. Dort ging es ums Zielen, Schießen, Treffen und Laufen. Es sollte auf eine Torwand geschossen und natürlich auch getroffen werden, denn nur dann gab es Punkte. Aber auch wenn man nicht traf, konnte man noch einen Punkt holen, indem man einen Parcours so schnell wie möglich durchlief. Zum vorletzten Spiel ging es dann dort hin, wo die Jugendlichen eigentlich nicht gerne am Wochenende hin gehen, nämlich an die Schule. Werfen und Fangen, dass musste man hier können. Die Jugendlichen stellten sich hintereinander auf, um eine Wasserbombe vom Werfer zum ersten Jugendlichen zu schmeißen und dann zurück zum Zweiten usw. bis die Wasserbombe hoffentlich beim fünften Jugendlichen heil ankam. Das ist aber leider nicht immer geglückt. Hier wurde man, wenn man nicht aufpasste, sehr schnell nass. Zum Schluss wieder im Feuerwehrhaus angekommen, wartete noch ein Spiel auf die Jugendlichen, das allerdings in der heutigen Zeit kein Problem darstellen sollte, wie man meinen könnte. Aber es war doch schwerer als gedacht. Es ging darum, alle Tasten einer Computertastatur so schnell wie möglich auf die richtigen Positionen zu setzen. Da war aber noch die Zeit, die gegen sie lief und so mancher PC-Akrobat kam ganz schön ins Schwitzen. Wer das mal daheim versuchen will, denen sei nur soviel gesagt, man sollte vorher ein Foto von der Tastatur machen. Dann war es soweit: Die Spiele waren rum und auf dem Programm bei Spiele ohne Grenzen stand ein weiterer Programmpunkt: Essen und Trinken. Das musste auch sein, nachdem man so lang herum gelaufen war und Spiele gespielt hat, die für Körper und Geist anstrengend waren. Aber nach dem Essen kam dann wirklich die wichtigste Sache beim Spiele ohne Grenzen: die Siegerehrung. Der Bürgermeister der Gemeinde Otzberg, sowie die Ortsvorsteherin aus Lengfeld und jede Menge Feuerwehrführungskräfte aus Groß-Umstadt und Otzberg waren deswegen extra gekommen. Nach der Auswertung ging es los. Der Bezirkssprecher bat alle in einen Halbkreis und las die Platzierungen vor. Bevor es aber um das Eingemachte ging, auf diesem Weg auch noch mal ein Danke an die ausrichtende Jugendfeuerwehr Lengfeld, die trotz des Ausfalls des Jugendfeuerwehrwarts alles super organisiert und durchgeführt hatte. Dann war es soweit, die Sieger der diesjährigen Spiele ohne Grenzen wurden bekannt gegeben. Es gewann die Jugendfeuerwehr Hering vor Nieder-Klingen und Richen. Noch einmal alles Gute den drei siegenden Jugendfeuerwehren und ich hoffe es hat allen Spaß gemacht. Bezirkssprecher, Bezirk II Christian Karn