„Die freiwilligen Feuerwehren leisten einen lebenswichtigen und lebensrettenden Dienst innerhalb des Gemeinwesens. Deshalb ist es nur folgerichtig, ein Freiwilliges Soziales Jahr auch hier zu ermöglichen“, erklären Sozialministerin Silke Lautenschläger und Innenminister Volker Bouffier jetzt in einer Pressemitteilung. DARMSTADT-DIEBURG. „Die freiwilligen Feuerwehren leisten einen lebenswichtigen und lebensrettenden Dienst innerhalb des Gemeinwesens. Deshalb ist es nur folgerichtig, ein Freiwilliges Soziales Jahr auch hier zu ermöglichen“, erklären Sozialministerin Silke Lautenschläger und Innenminister Volker Bouffier jetzt in einer Pressemitteilung. In diesem Jahr können junge Leute bei einem Pilotprojekt im Landkreis erstmals auch bei Feuerwehren ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Dieses bundesweit erste Projekt dieser Art bei Feuerwehren sei eine neue Chance für Jugendliche wie auch die Feuerwehren. Zuvor hatte der Landkreis berichtet, das Freiwillige Soziale Jahr werde bei der Feuerwehr als bundesweites Pilotprojekt eingerichtet. „Damit erhalten fünf junge Frauen und Männer die einzigartige Gelegenheit, sich in einem vielseitigen Verband beruflich zu orientieren“, freut sich Landrat Alfred Jakoubek. Je nach Neigungen und Interessen könnten die jungen Leute in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederpflege, Bildungsarbeit, Verwaltung, aber auch in der Fahrzeugtechnik oder Elektronik eingesetzt werden. Sie fänden bei der Feuerwehr eine Lernumgebung aus hochmotivierten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern vor, so der Landrat. „Jenseits persönlicher Schwerpunktsetzungen und Vorlieben werden die jungen Leute beim Gerätewart und in der Jugendfeuerwehr hospitieren, damit sie grundlegend die klassische Feuerwehrarbeit kennen lernen“, erläutern Kreisbrandinspektor Ralph Stühling und Manuel Feick, Kreisjugendfeuerwehrwart. Ebenso gehöre dazu, Jugendfreizeiten vorzubereiten, Seminare mit zu gestalten und bei der Brandschutzerziehung mitzuwirken. Darüber hinaus müssten 25 Tage beim Bund der deutschen Katholischen Jugend in Mainz absolviert werden, der die Trägerschaft für das FSJ-Projekt übernommen hat. Die Feuerwehren Dieburg, Pfungstadt, Weiterstadt und Seeheim-Jugenheim nehmen je einen Jugendlichen ab dem 1. August für ein Jahr in ihre Obhut. Die Bewerber müssen 18 bis 27 Jahre alt und bereit sein, an einem Feuerwehr-Grundlehrgang im Landkreis teilzunehmen sowie Feuerwehr-Einsatzdienste zu übernehmen. Dafür erhalten sie Taschen- und Verpflegungsgeld und werden zur Sozialversicherung angemeldet. Die Kosten von rund 50 000 Euro übernimmt das Land Hessen. Hochschulen erkennen das Freiwillige Soziale Jahr als Praktikum an, gleichzeitig gilt es auch als Ersatz für den Zivildienst. Bewerbungsunterlagen können bis zum 15. Juni unter www.bistummainz.de eingereicht werden. Weitere Informationen erteilt Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Feick unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Mit freundlicher Unterstützung des Darmstädter Echo Ausgabe vom 2. Juni 2008