Zu ihrer jährlichen Delegiertenversammlung hatte die KJF Darmstadt-Dieburg am Samstag, den 26. Februar 2005 in das Bürgerhaus Fischbachtal/ Niedernhausen geladen, KJFW Manuel Feick zieht eine positive Bilanz... Zu ihrer jährlichen Delegiertenversammlung hatte die Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg am vergangenen Samstag (26.) in das Bürgerhaus in Fischbachtal/Niedernhausen geladen. Neben den stimmberechtigten Jugendfeuerwehrwarten und Delegierten aus den 75 Jugendfeuerwehren des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt, konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Feick zahlreiche Ehrengäste und Feuerwehrführungskräfte, darunter, die Bundestagsabgeordneten Patricia Lips und Andreas Storm, Staatsministerin Silke Lautenschläger Landtagsabgeordneter Bernd Riege, Landrat Alfred Jakoubek, und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen. In seinem Jahresbericht konnte der Kreisjugendfeuerwehrwart von einem sehr erfolgreichen und erfüllten Jahr berichten, welches in allen Bereichen der geleisteten Arbeit unter der zu Beginn des Berichtsjahres ins Leben gerufene „Zukunftskampagne „Zukunftsschmiede Jugendfeuerwehr“, welche auf die Stärkung der Mitgliederzahlen ausgerichtet ist, stand. Trotz eines ganz leichten Rückgangs der Mitgliederzahl sei eine deutliche Trendwende zu verzeichnen, so Feick. Die Zahl der Jugendfeuerwehren die ihre Mitgliederzahl halten konnten stieg deutlich an, die Zahl der Jugendfeuerwehren deren Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren sanken, nahm dagegen ab. So engagierten sich zum Ende des Jahres 2004 1272 Jungen und Mädchen in den Jugendwehren des Landkreises. Das Ziel der nächsten Zeit sei es, an diese Trendwende anzuknüpfen um mittelfristig wieder steigende Mitgliederzahlen verbuchen zu können. Kreisbrandinspektor Ralph Stühling hob die Beispielhaftigkeit der mittlerweile bis auf Bundesebene hervorgedrungenen Zukunftskampagne hervor und Landrat Jakoubek sagte seine, wie bisher tatkräftige, Unterstützung bei der Fortführung der Kampagne zu, betonte weiterhin die Wichtigkeit der Mädchenarbeit für die Jugendfeuerwehren und sprach seine besondere Anerkennung für die Arbeit der Jugendfeuerwehr aus, sie seihen die Zukunft der Einsatzabteilung! Auch Ministerin Lautenschläger lobte die Kampagne und dankte dem Kreisjugendfeuerwehrausschuss für die geleistete Arbeit. Sie sei froh, das von einem hess. Jugendverband eine solche Kampagne ausging. Unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ sprach Manuel Feick seinem Stellvertreter Mike Grüdl, der sein Amt zu dieser Versammlung vorzeitig niederlegen musste, besondere Worte des Lobes und Dankes aus. Fünf Jahre bekleidete er das Amt des stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartes, wobei er bereits seit 1994 Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Frankhausen ist. Für seine Verdienste um die Jugendarbeit verlieh ihm Feick die Ehrenmedaille der Kreisjugendfeuerwehr während sich die 244 Anwesenden zu stehenden Ovationen von Ihren Plätzen erhoben. Ebenfalls mit der Ehrenmedaille der Kreisjugendfeuerwehr wurde der Kreisbrandinspektor und Vorsitzender des Kreisfeuerwehverbandes Ralph Stühling ausgezeichnet, der immer ein offenes Ohr für die Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr hat und diese in jeder Hinsicht unterstützt. Abschließend überreichte Stühling selber eine Auszeichnung – die Ehrenplakette des Kreisfeuerwehrverbandes wurde Ludwig Vierheller, scheidender Bürgermeister der Gemeinde Fischbachtal und Gastgeber der Versammlung, für seine Verdienste zuteil. Auch Ergänzungswahlen standen auf der Tagesordnung – Gewählt wurde zum stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Ganz aus Münster/Altheim, bisher als Bezirkssprecher des Bezirks 1 im Kreisjugendfeuerwehrausschuss tätig, seine Nachfolge als Bezirkssprecher tritt Frederik Schmidt aus Eppertshausen an. Zum Fachgebietsleiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde der Jugend-feuerwehrwart Immanuel Czwalina aus Modautal / Ernsthofen gewählt. Am Rande der Veranstaltung gab Manuel Feick noch eine Überraschung bekannt. Im Jahre 2007 wird es in Mühlheim am Main nach 2000, wieder eine Megazeltlager mit allen Jugendfeuerwehren der Region Starkenburg stattfinden. Bericht im Darmstädter Echo