Nie zuvor war es so wichtig wie heute über bisherige Strukturen, auch auf der Verbandsebene, nachzudenken und diese zukunftsgerecht zu analysieren. Um eine aktuelle und stets zeitgerechte Jugendarbeit zu garantieren, Verwaltungsabläufe abzukürzen und zu vereinfachen und das Organigramm der Jugendarbeit in er Feuerwehr im Landkreis Darmstadt-Dieburg fortzuschreiben, fand am 27. April 2004 in Pfungstadt die erste Dienstversammlung der Gemeinde- und Stadtjugendfeuerwehrwarte statt. Nie zuvor war es so wichtig wie heute über bisherige Strukturen, auch auf der Verbandsebene, nachzudenken und diese zukunftsgerecht zu analysieren. Um eine aktuelle und stets zeitgerechte Jugendarbeit zu garantieren, Verwaltungsabläufe abzukürzen und zu vereinfachen und das Organigramm der Jugendarbeit in er Feuerwehr im Landkreis Darmstadt-Dieburg fortzuschreiben, fand am 27. April 2004 in Pfungstadt die erste Dienstversammlung der Gemeinde- und Stadtjugendfeuerwehrwarte statt. Doch zuvor musste viel Vorarbeit geleistet werden. Bereits an der KBM/GBI/SBI-Klausurtagung im November 2003 stellte der Kreisjugendfeuerwehrwart die Idee, einer Dienstversammlung für Gemeinde- und Stadtjugendfeuerwehrwarte vor und begründete diese. Ohne Zweifel ist die geographische Einteilung des Landkreises in sechs Bezirke, denen die jeweiligen Bezirkssprecher vorstehen, eine sehr gelungene Art, Informationen weiterzuleiten und abgestimmt auf die örtlichen Bedürfnisse in den Bezirken zusammenzuarbeiten und die Gemeinschaft zu fördern. Allerdings bietet sie auch einen Nachteil, der gerade nach Veranstaltungen, oder Verwaltungsabläufen, wie z. B. dem Erstellen der Jahresberichte immer wieder deutlich wurde: Sechs Bezirke = Sechs Meinungen. Zwar könnte der Kreisjugendfeuerwehrausschuss, dem neben den Mitgliedern der Kreisjugendfeuerwehrleitung auch die vier Fachgebietsleiter und die sechs Bezirkssprecher angehören, hier diese Entscheidungen treffen, aber ein weiteres Ziel dieser Dienstversammlung ist es, die Jugendfeuerwehren noch enger zusammenzuführen, um sich noch mehr Ideen und Anregungen zu holen, in Erfahrungen auszutauschen und Probleme anderer und deren Umgang damit kennen zu lernen. Weiterhin wird durch die beiden jährlichen Versammlungen auch das Zusammenarbeiten auf kommunaler Basis gefördert und gestärkt, denn die Jugendfeuerwehrwarte stimmen die Punkte der Tagesordnung gemeinsam ab und besprechen diese bei ihren Gemeinde-/ Stadtjugendfeuerwehrsitzungen. Somit ist es möglich, durch ein nicht zu großes Gremium Entscheidungen flächendeckend und rasch zu treffen, als Verstärkung der Bezirksarbeit. Der Dienstversammlung gehören neben den Mitgliedern der Kreisjugendfeuerwehrausschuss, die GJFW-/SJFW, der Kreisbrandinspektor und sein Stellvertreter , sowie der Stadtjugendfeuerwehrwart der Stadt Darmstadt an. Die erste Versammlung dieser Art wurde von den Jugendfeuerwehrwarten und den Anwesenden sehr gut angenommen. Sechs Punkte wurden besprochen und flächendeckend angenommen, auch unser Kreisbrandinspektor Ralph Stühling brachte sich aktiv mit ein. Eine Entscheidung der Versammlung bezog sich u. a. auf den Kreisjugendfeuerwehrtag. Diese wurde in diesem Jahr erstmalig umgesetzt und erreicht. Diese Versammlung trägt nicht nur dazu bei flächendeckende Entscheidungen zu treffen, sondern auch die Gemeinschaft zu fördern und auszubauen. Schade ist nur, dass trotz der Worte des Landrates A. Jakoubek, des Kreisbrandinspektors R. Stühling und des Kreisjugendfeuerwehrwartes, noch nicht in allen Feuerwehren satzungsmäßige GJFW/SJFW im Amt sind. Hier sollte man über die örtliche Struktur dringend nachdenken!